Autodesk AutoCAD Map 3D 2014 Readme

Vielen Dank, dass Sie sich für Autodesk® AutoCAD® Map 3D 2014 entschieden haben.

Diese Readme-Datei enthält wichtige Informationen zu AutoCAD Map 3D 2014, die möglicherweise nicht in der Hilfe dokumentiert sind.

Inhalt

·         Nehmen Sie am Programm zur Kundeneinbeziehung (CIP) teil

·         Allgemeine Informationen

·         Installation und Einrichtung

·         64-Bit-Systeme

·         Länder-Kits und Länder-Kit-Erweiterungen

·         Einschränkungen und Anmerkungen zu Features

·         Einbinden von Daten

·         Koordinatensysteme

·         Andere Anmerkungen

·         Probleme mit System-Administrator

Nehmen Sie am Programm zur Kundeneinbeziehung (CIP) teil

Wir laden Sie ein, die Entwicklung der Autodesk-Design-Software mitzubestimmen.

Wenn Sie am Autodesk-Programm zur Kundeneinbeziehung teilnehmen, werden spezifische Informationen zur Verwendung von AutoCAD Map 3D an Autodesk weitergeleitet. Dazu gehören die von Ihnen am häufigsten verwendeten Funktionen, die aufgetretenen Probleme und andere Informationen, die für die zukünftige Ausrichtung des Produkts nützlich sein können.

Unter den folgenden Links finden Sie weitere Informationen dazu.

·         Weitere Informationen zum Autodesk-Programm zur Kundeneinbeziehung: http://www.autodesk.com/cip

·         Lesen Sie die Datenschutzrichtlinien von Autodesk: http://www.autodesk.com/cipprivacy

Sobald Sie teilnehmen, können Sie Berichte anzeigen, die Ihnen helfen, AutoCAD Map 3D optimal einzusetzen.

So aktivieren bzw. deaktivieren Sie CIP

1.    Klicken Sie auf die Registerkarte Hilfe.

2.    Klicken Sie auf Programm zur Kundeneinbeziehung.

3.    Treffen Sie Ihre Wahl im Dialogfeld Programm zur Kundeneinbeziehung, um eine Teilnahme zu beginnen oder zu beenden.

4.    Klicken Sie auf OK.

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Allgemeine Informationen

Autodesk 360

Möglicherweise wird beim ersten Versuch, über Autodesk 360 eine Verbindung herzustellen, eine Fehlermeldung angezeigt, wenn der Computer seit der Installation von Map 3D nicht neu gestartet wurde.  Das Dialogfeld hat den Titel "Explorer.EXE" und enthält sinngemäß folgenden Text:

"Der Datei ist kein Programm zur Durchführung dieser Aktion zugeordnet.  Installieren Sie ein entsprechendes Programm, oder erstellen Sie in der Systemsteuerung unter 'Standardprogramme' eine Zuordnung, wenn bereits ein Programm installiert ist."

Versuchen Sie es erneut, indem Sie den Computer neu starten, Map 3D starten und dann erneut eine Verbindung zu Autodesk 360 herstellen.

Starten von AutoCAD Map 3D mit geänderten Verknüpfungen

Starten Sie AutoCAD Map 3D nicht im einfachen AutoCAD-Modus über eine zusammengesetzte Befehlsoption wie "acad /p <Nicht vorhandener Profilname> /t <AutoCAD-DWT-Name>". Führen Sie die Befehle beim ersten Mal getrennt aus. Das Hinzufügen von zusammengesetzten Befehlen wie "acad /p *** /t *** /w*** /b*** …" mit einem nicht vorhandenen Profil zum Kontextmenü der Map 3D 2014-Desktopverknüpfung > Eigenschaften > Verknüpfung > Ziel kann ebenfalls zu Problemen führen. Verwenden Sie auch hier beim ersten Mal einen einzelnen Befehl wie "acad /p ***". 

Ausführen von AutoCAD Map 3D als AutoCAD

Sie können den Befehl MENÜ zum Ausführen von AutoCAD Map 3D als AutoCAD verwenden.

So führen Sie AutoCAD Map 3D als AutoCAD aus:

1.    Geben Sie in der Befehlszeile MENÜ ein.

2.    Wählen Sie im Dialogfeld Anpassungsdatei die Datei acad.CUIX.

AutoCAD Map 3D Entwicklerdokumentation

Die AutoCAD Map 3D 2014 Entwicklerdokumentation ist in der Produktinstallation für dieses Release nicht enthalten. Entwicklerdokumentationen auf dem neuesten Stand finden Sie auf der Website autodesk.com.

Fachschalenzeichnungen

Sie können eine Fachschalenzeichnung nicht in mehreren Anwendungen gleichzeitig öffnen. So ist es beispielsweise nicht möglich, dieselbe Fachschalenzeichnung in Infrastructure Administrator zweimal zu öffnen, ohne das erste Exemplar zu schließen.

 

Sie können eine Objektklasse nicht basierend auf einer Ansicht hinzufügen, deren Name nicht in Großbuchstaben geschrieben ist. Die Ansicht wird in der Anzeigeliste im Objektklassenformular nicht aufgelistet.

Wenn Sie eine zuvor gespeicherte Fachschalenzeichnung in AutoCAD Map 3D öffnen und alle Layer fälschlicherweise als schreibgeschützt angezeigt werden, kann das daran liegen, dass AutoCAD Map 3D nicht ordnungsgemäß geschlossen wurde. Dies kann dazu führen, dass temporäre Dateien in einem temporären Ordner beim Beenden von AutoCAD Map 3D nicht gelöscht werden. Anmerkung: Dieses Problem tritt nur auf, wenn für mindestens einen der Layer eine berechnete Eigenschaft definiert ist.  So beheben Sie das Problem:

1.    Öffnen Sie das Dialogfeld Ausführen, geben Sie "%temp%" ein, und klicken Sie auf OK.

2.    Suchen Sie den Ordner mit dem Namen "Embedded". (Dieser Ordner enthält n-1 Unterordner, in denen die temporären Dateien gespeichert werden.)

3.    Entfernen Sie alle Dateien und Unterordner im Ordner "Embedded".

Paralleles Installieren mit anderen Produkten von Autodesk

 

Um Probleme beim Installieren oder Deinstallieren früherer Versionen von AutoCAD Map 3D oder anderen Autodesk-Produkten zu vermeiden, verwenden Sie das Desktopsymbol für Autodesk AutoCAD Map 3D 2014, wenn Sie das Programm zum ersten Mal starten.

 

SQL Server-Fachschalenansicht

 

Der Name der SQL Server-Ansicht muss in Großbuchstaben geschrieben sein, andernfalls wird er nicht in der Liste der Ansichten aufgeführt.

FDO ODBC

Es können keine Identitätseigenschaften ausgewählt werden, deren Namen folgende Zeichen enthalten: \, <, >, ?, ", :, ; ,.

Dynamische Skalierungsleisten

Es sind mehrere neue Skalierungsleisten verfügbar, die für die Druckausgabe von Benutzern vordefiniert wurden. Diese Skalierungsleisten sind dynamische Drucklayout-Elemente. Wenn die Skalierungsleiste mit einem Ansichtsfenster verknüpft ist, wird ihr Inhalt automatisch entsprechend dem Maßstab der Karte im Ansichtsfenster aktualisiert. Wenn Sie die Eigenschaften der Skalierungsleiste aktualisieren, ändert sich die Ansicht der Karte im verknüpften Ansichtsfenster entsprechend dem neuen Skalierungsverhältnis.

Es gibt zwei Arten von dynamischen Skalierungsleisten: unabhängig und abhängig. Jede Skalierungsleistenart zeigt Änderungen des Kartenmaßstabs im verknüpften Ansichtsfenster anders an. Bei unabhängigen Skalierungsleisten ändert sich die vertikale und horizontale Größe aller Teile der Skalierungsleiste, wenn sich der Maßstab der Karte im Ansichtsfenster ändert. Bei abhängigen Skalierungsleisten ändert sich nur die horizontale Größe, während die vertikale Größe unverändert bleibt. Beachten Sie, dass bei beiden Skalierungsleistenarten die Skalierungsunterteilung nicht dynamisch aktualisiert wird. Ebenso wird der Maßstab der Karte im Ansichtsfenster nicht aktualisiert, wenn Sie die Größe der Skalierungsleiste mithilfe des Befehls VARIA oder der Eigenschaftenpalette ändern. Die Karte im Ansichtsfenster wird immer im richtigen Maßstab angezeigt, wenn sich der Maßstab ändert.

3D-Ansicht mit digitalen Höhenmodellen (DEM)

Wenn Sie digitale Höhenmodelle im 3D-Modus anzeigen, können diese fälschlicherweise als Patchraster angezeigt werden.  Verwenden Sie den Befehl REGEN, um die DEM-Ansicht richtig anzuzeigen.

Spatial-Index

Die SHP-Spatial-Indexdatei (*.idx) ist möglicherweise beschädigt und die damit gespeicherten Grenzen sind möglicherweise nicht korrekt. Die Layer-Grenzen werden daher abgeschnitten und Polygonfüllungen sind fehlerhaft. Sie können dieses Problem umgehen, indem Sie die *.idx-Datei manuell entfernen. Sie wird automatisch neu erstellt, wenn der Layer geladen wird.

Stil- und Label-Editor

Beim Erstellen eines Themas wird empfohlen, keine Ausdrücke für den Breiten-/Höhenwert der Symbole im Stil- und Label-Editor selbst anzugeben. Verwenden Sie stattdessen die Schaltfläche mit den drei Punkten zum Bearbeiten des Ausdrucks.

Beim Erstellen eines Labels für ein Punktobjekt können Sie bis zu acht verschiedene Symbole hinzufügen. Die Symbole werden in der Vorschau so angezeigt, als wären sie übereinander gestapelt. In der Karte werden die Symbole hingegen um den Punkt gruppiert, ohne einander zu überlappen.

Oracle

Beim Erstellen eines Oracle-Datenspeichers mit einem Namen, der Leerzeichen enthält, werden Koordinatensysteme möglicherweise nicht korrekt eingestellt. Vermeiden Sie die Verwendung von Datenspeicher-Namen mit Leerzeichen.

Beim Digitalisieren von Fachschalenobjekten mit Oracle-Versionen vor Oracle re 11.2.0.3 erhalten Sie möglicherweise folgende Meldung: "Das Objekt mit FID* konnte nach dem Einfügen in 'Objektname' nicht gelesen werden". Wenn Sie diese Meldung erhalten, müssen Sie möglicherweise eine Aktualisierung auf Oracle Version r2 11.2.0.3 durchführen.

BILDQUALITÄT

In Map 2014 wirkt sich die BILDQUALITÄT auf die Darstellung der Zeichnung auf dem Bildschirm aus. Der Nachteil einer hohen Einstellung für die BILDQUALITÄT ist, dass die Position der einzelnen Pixel mit einem bestimmten Zoomfaktor beim Vergrößern variieren kann. Falls die Pixelposition für Ihren Arbeitsablauf wichtig ist (wenn Sie beispielsweise Vektor- und Rastergrafiken abgleichen), müssen Sie eine niedrige BILDQUALITÄT einstellen.

Vorgabegrößen von Nordrichtungspfeilen

Die vorgegebenen Nordrichtungspfeil-Drucklayoutelemente wurden unter Verwendung bestimmter Bemaßungen erstellt.Beim Einfügen in ein Papierbereich-Layout kann ein vorgegebenes Element zu groß oder zu klein sein, abhängig von den Einheiten und Bemaßungen des Layouts.Nach dem Einfügen kann die Größe des Elements entsprechend geändert werden.Bei häufigen Größenänderungen sollten Sie das Element mit der geänderten Größe zur zukünftigen Verwendung speichern.Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten:

1.    Ändern Sie die Vorgabesymboldatei mit den Nordrichtungspfeilen.

Die Datei mit den Nordrichtungspfeilen (Blöcken) befindet sich im Anwendungsverzeichnis im Ordner bzw. in der Datei ".\Sample\Symbols\Map - North Arrows.dwg".Wenn Sie die Blöcke in dieser Datei ändern, stehen die Änderungen über die vorgegebene Liste der Nordrichtungspfeile in der Benutzeroberfläche zur Verfügung.

 

2.    Erstellen Sie eine benutzerdefinierte Symboldatei mit den geänderten Nordrichtungspfeilen.

Kopieren Sie die Datei mit den Nordrichtungspfeilen (Blöcken), die sich im Anwendungsverzeichnis in diesem Ordner bzw. in dieser Datei befinden: ".\Sample\Symbols\Map - North Arrows.dwg". Ändern Sie die Blöcke in dieser kopierten Datei. Um eines dieser geänderten Elemente einzufügen, wählen Sie das Menüelement Benutzerdefinierten Nordpfeil laden unten in der Liste der Nordrichtungspfeilelemente, wählen Sie die kopierte Symboldatei und dann den geänderten Nordrichtungspfeil in der angezeigten Liste.

 

3.    Fügen Sie einen Nordrichtungspfeil in eine Vorlagendatei (DWT) ein.

Erstellen oder bearbeiten Sie eine Zeichnungsvorlage mit den Einstellungen, die häufig verwendet werden.Fügen Sie einen Nordrichtungspfeil in das Papierbereich-Layout der Vorlage ein, ändern Sie die Bemaßungen nach Wunsch, und speichern Sie die Vorlage.Verwenden Sie diese Vorlage später beim Erstellen einer neuen Zeichnung oder beim Hinzufügen eines neuen Papierbereich-Layouts zur Zeichnung.

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Installation und Einrichtung

Anmerkung: Deinstallieren und entfernen Sie alle AutoCAD Map 3D Knight Beta-Versionen, bevor Sie AutoCAD Map 3D 2014 installieren. Wenn die Anwendungen parallel installiert sind, schlagen sie beide fehl.

Microsoft .NET Framework 4.0 SP1

AutoCAD Map 3D 2014 erfordert Microsoft .NET Framework 4.0 SP1 vor der Installation. Für Netzwerkeinrichtungen wird empfohlen, die Clientsysteme vor der Installation mit .NET Framework 4.0 SP1 aufzurüsten. Die Website von Microsoft zum Herunterladen und Installieren von .NET Framework 4.0 ist:

http://www.microsoft.com/de-de/download/details.aspx?id=17718

Microsoft .NET Framework 4.0 erfordert Windows Imaging Component

Wenn das Autodesk-Installationsprogramm Sie zur Installation von Microsoft .NET Framework 4.0 auffordert, fordert das .NET Framework 4.0-Installationsprogramm Sie möglicherweise zunächst zur Installation der Windows-Bilderstellungskomponente (WIC) auf. Dies kann auftreten, wenn Sie nicht über die neuesten Microsoft Windows-Updates oder -Service Packs verfügen. Sie benötigen WIC wahrscheinlich, wenn Sie Windows XP SP2 ausführen, ohne bestimmte Windows-Updates installiert zu haben. Falls erforderlich, sind die Microsoft WIC-Installationsprogramme auf den folgenden Websites verfügbar:

• 32-Bit-Installationsprogramm

http://www.microsoft.com/de-de/download/details.aspx?id=32

• 64-Bit-Installationsprogramm

http://www.microsoft.com/de-de/download/details.aspx?id=1385

Installieren von AutoCAD Map 3D 2014 mit der MSI-Datei

Installieren von AutoCAD Map 3D 2014 mit der MSI-Datei kann zu einer ungültigen Installation führen. Sie müssen die Datei setup.exe verwenden, um die Installation von AutoCAD Map 3D 2014 durchzuführen.

Automatisches Migrieren benutzerdefinierter Einstellungen

Sie können keine Benutzerprofile und CUI-Dateien von vorherigen Releases von AutoCAD Map 3D migrieren. Arbeitsbereichinformationen in AutoCAD Map 3D 2014 haben sich im Vergleich zu früheren Versionen von AutoCAD Map 3D geändert.

Installation und Bereitstellung unter Windows 7

Wenn Sie beim Erstellen der Einrichtung für AutoCAD Map 3D den "Programm-Installationsordner" als Installationsordner für "Support-Inhalte" angeben, müssen Sie die Einrichtung nach der Installation als Administrator starten. Andernfalls können Sie AutoCAD Map 3D nicht ausführen.

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64-Bit-Systeme

Nicht unterstützte Komponenten auf 64-Bit-Systemen

Die folgenden AutoCAD Map 3D-Komponenten werden auf einem 64-Bit-System nicht unterstützt:

·         LDAO

Laut Microsoft wird DAO (Data Access Objects; Datenzugriffsrechte) nicht auf 64-Bit-Systemen unterstützt. Microsoft empfiehlt die Migration auf ADO.NET.

Data Access Objects (DAO): DAO ermöglicht Zugriff auf JET (Access)-Datenbanken. Diese Programmierschnittstelle kann mit Microsoft Visual Basic, Microsoft Visual C++ und Skriptsprachen verwendet werden. DAO 3.6 ist die letzte Version dieser Technologie.

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Länder-Kits und Länder-Kit-Erweiterungen

Laden Sie Länder-Kits und Länder-Kit-Erweiterungen herunter, um sie Ihrer AutoCAD Map 3D-Installation hinzuzufügen und damit Zugang zu länderspezifischen Datenmodellen, Berichten, Vorlagen und mehr zu erhalten. Dazu gehen Sie auf der Website Autodesk.com zur AutoCAD Map 3D Länder-Kit-Webseite unter www.autodesk.com/map3d-countrykits

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Einschränkungen und Anmerkungen zu Features

Elemente mit Flächenfüllung werden beim Publizieren in Autodesk Infrastructure Map Server langsam gezeichnet

Dieses Problem hängt mit der Leistung beim Neuzeichnen von DWG-Dateien mit Flächenfüllung zusammen, die in Autodesk Infrastructure Map Server publiziert werden. Wenn Sie die resultierenden Karten-Layouts durchsuchen, können bei Verwendung der Zoom- und Pan-Funktion Verzögerungen auftreten, sofern ein Ansichtsbereich einen Schraffurstil mit mehr als 1000 Flächenfüllungen oder MPolygonen besitzt. Wenn die Elemente mit Flächenfüllung auf eigenen Layern isoliert sind, kann dieses Problem möglicherweise dadurch behoben werden, dass für die Layer eine Datenquelle mit einem anderen Geometriemodus eingestellt wird. In Autodesk Infrastructure Studio führen Sie dazu die folgenden Schritte aus:

 

·         Kopieren Sie die Datenquelle für die publizierte DWG-Datei.

·         Öffnen Sie die kopierte Datenquelle.

·         Laden Sie die Konfigurationsdatei herunter.

·         Bearbeiten Sie die Konfigurationsdatei (in einem XML- oder Texteditor). Suchen Sie: GeometryMode="1"  Ersetzen Sie dies durch: GeometryMode="0"

·         Laden Sie die Konfigurationsdatei in die kopierte Datenquelle hoch, und bearbeiten Sie jeden Layer, der Elemente mit Flächenfüllung enthält. Ändern Sie die Datenquelle in die Kopie.

 

Anmerkung 1: Wenn diese Layer andere Elementtypen enthalten, werden diese möglicherweise nicht mehr wie erwartet angezeigt. Dies liegt daran, dass mit GeometryMode 0 eine geringere Wiedergabetreue für die DWG-Datei erzielt wird, als mit GeometryMode 1.  Dies funktioniert nicht für Elemente mit einem Schraffurmuster und einer Flächenfüllung im Hintergrund. Die Schraffurlinien werden ausgeblendet, und das Element wird mit der Vordergrundfarbe ausgefüllt.

In AutoCAD Map 3D erstellte Punkte sind nicht sichtbar in ESRI ArcGIS

Falls Sie in einer SHP-Datei mithilfe von AutoCAD Map 3D neue Punkte erstellen, können Sie sie möglicherweise nicht in ESRI ArcGIS anzeigen. Um dieses Problem zu umgehen, befolgen Sie die folgende Vorgehensweise:

Öffnen Sie den Werkzeugkasten Editor in ESRI ArcGIS, indem Sie auf Extras > Werkzeugkasten Editor klicken.

Klicken Sie im Werkzeugkasten Editor auf Editor > Ändern starten.

Klicken Sie auf Editor > Bearbeitungen speichern, um Ihre Änderungen zu speichern.

Zuordnen eines Koordinatensystems zu einer Punktwolke für die Indizierung

Das Punktwolkenobjekt unterstützt nur eine Untergruppe der Koordinatensysteme in Autodesk Map 3D. Eine Liste der unterstützten Koordinatensysteme finden Sie in der Wissensdatenbank für Map auf der Autodesk Map 3D-Website. Wenn Ihre Daten im LAS-Format vorliegen und Sie kein Koordinatensystem zuordnen müssen, können Sie den Index mit dem AutoCAD-Punktwolken-Befehl erstellen. ASCII-Dateien werden in AutoCAD nicht unterstützt.

Koordinatensysteme

Der AutoCAD-Befehl GEOPOSITION wird in Karten nicht unterstützt, es sei denn, die Geo-Markierung wird mit einem Längengrad-/Breitengradwert von (0,0) eingerichtet und an der Position (0,0,0) mit einer Nordrichtung von 0 positioniert.

Wenn der Karte ein geografisches oder beliebiges Koordinatensystem zugewiesen wird, wird dieses nicht von dem AutoCAD-Befehl GEOPOSITION unterstützt. Dieser Befehl unterstützt ausschließlich projizierte Koordinatensysteme. Dieser Befehl verhält sich dann so, als ob die Karte nicht georeferenziert wäre. Das Feld Geo-Markierung in der Hauptstatusleiste zeigt daher anstelle des Namens des Koordinatensystems "Nicht erkannt" an.

Digitalisieren von Beispieldateien

Beispieldateien können in Windows 7 nicht über ein Benutzerkonto mit eingeschränkten Rechten geändert werden. Um dieses Problem zu beheben, müssen Sie sich bei AutoCAD Map 3D mit Administratorrechten anmelden.

Überlagerungsarbeitsablauf kann nicht für ein Benutzerprofil mit eingeschränkten Rechten ausgeführt werden

Wenn Sie sich als Benutzer mit eingeschränkten Rechten anmelden, schlägt der Beispiel-Überlagerungsarbeitsablauf fehl. Dieses Problem tritt nur auf, wenn ein Administrator AutoCAD Map 3D installiert, aber ein Benutzer mit eingeschränkten Rechten den Arbeitsablauf verwendet. Ein Benutzer mit eingeschränkten Rechten kann folgende Umgehungslösung verwenden, um einen vorhandenen Überlagerungsarbeitsablauf auszuführen:

1.    Wählen Sie den Überlagerungsarbeitsablauf in der Dropdown-Liste Arbeitsablauf aus.

2.    Klicken Sie auf Bearbeiten.

3.    Gehen Sie wie folgt vor:

·         Wenn Sie einen Verschneiden-Layer hinzufügen möchten, öffnen Sie das Eingabe-Dialogfeld zum Durchführen einer Überlagerung auf zwei GIS-Layern für die Verschneiden-Überlagerung.

·         Wenn Sie einen Löschen-Layer hinzufügen möchten, öffnen Sie das Eingabe-Dialogfeld zum Durchführen einer Überlagerung auf zwei GIS-Layern für die Löschen-Überlagerung.

4.    Wenn Sie einen Verschneiden-Layer hinzufügen möchten, öffnen Sie das Eingabe-Dialogfeld zum Durchführen einer Überlagerung auf zwei GIS-Layern für die Verschneiden-Überlagerung.

5.    Wenn Sie einen Löschen-Layer hinzufügen möchten, öffnen Sie das Eingabe-Dialogfeld zum Durchführen einer Überlagerung auf zwei GIS-Layern für die Löschen-Überlagerung.

6.    Aktualisieren Sie das Verzeichnis der Ausgabedatei auf einen Pfad, für den der Benutzer mit eingeschränkten Rechten über Schreibberechtigungen verfügt.

7.    Aktualisieren Sie das Verzeichnis auf einen Pfad, für den der Benutzer mit eingeschränkten Rechten über Schreibberechtigungen verfügt, um die zweite Überlagerung hinzuzufügen.

8.    Speichern Sie den Arbeitsablauf an einem Speicherort, an dem der Benutzer mit eingeschränkten Rechten über Schreibberechtigungen verfügt.

FDO-ArcSDE-Provider

ArcSDE und Ausdrucks-Editor: Wenn Sie den Ausdrucks-Editor in Verbindung mit ArcSDE-Datenquellen verwenden, tritt möglicherweise ein Problem bei der Aufzählung aller vorhandenen Werte für eine Eigenschaft auf. SDE hat einen Konfigurationsparameter zum Festlegen des Maximums für bestimmte Werte. Der Vorgabewert beträgt 512. Beim Versuch, einen Eigenschaftswert mit einer darüber hinaus gehenden Anzahl bestimmter Werte aufzuzählen, erhalten Sie möglicherweise die Fehlermeldung "Befreien von Stream fehlgeschlagen". In diesem Moment geht die Verbindung zum SDE-Datenspeicher verloren, und weiterer Datenzugriff in dieser Verbindung schlägt fehl. Um dieses Problem zu umgehen, müssen Sie die SDE-Konfigurationseinstellung MAXDISTINCT auf einen höheren Wert setzen. SDE bietet eine Befehlszeile zum Festlegen dieses Werts. Beispiel:

sdeconfig -o alter -s localhost -i 5151 -u sde -p pwd -v maxdistinct=2048

In diesem Beispiel ist 's' der Hostname, 'i' die Anschlussnummer, 'u' ein sde-Benutzername, 'p' das Kennwort und 'v' die Einstellungsänderung. Zum Anzeigen des vorhandenen Werts können Sie den list-Befehl verwenden. Beispiel:

sdeconfig -o list -s localhost -i 5151 -u sde -p pwd -P maxdistinct

Weitere Informationen zu dieser Konfigurationseinstellung finden Sie in der ArcSDE-Dokumentation.

FDO ArcGIS-Provider

Der ArcGIS-Provider ist auf 32 Bit beschränkt. Es ist keine 64-Bit-Unterstützung für ArcGIS-Datenbanken von ESRI verfügbar.

 

In einigen Fällen kann die Verbindung zu einer Datenquelle mit dem FDO ArcGIS-Provider dazu führen, dass das Downloadprogramm der AutoCAD-Materialbibliothek in eine Schleife gerät. Wenn Sie nach einer Verbindung zu einer ArcGIS-Quelle auf Ihrem System Leistungseinbußen feststellen, verwenden Sie diese Umgehungslösung, um das Downloadprogramm der Materialbibliothek zu deaktivieren.

 

1.    Beenden Sie Map3D.

 

2.    Suchen Sie AdDownloaderCore.dll im Map3D-Installationsverzeichnis, z. B. C:\Programme\Autodesk\AutoCAD Map 3D 2012\ AdDownloaderCore.dll. Benennen Sie AdDownloaderCore.dll in X_AdDownloaderCore.dll oder ähnlich um. Dadurch wird das Downloadprogramm deaktiviert.

 

3.    Führen Sie Map3D erneut aus.

Bild

Bei Verwendung des Befehls MAPIINSERT erfolgt eine Koordinatensystemtransformation, wenn sowohl die Zeichnung als auch das eingefügte Bild über Koordinatensysteme mit EPSG-Code verfügen. Die Korrelation des Einfügepunkts auf der Registerkarte Quelle im Dialogfeld Bildkorrelation zeigt den Wert nach der Koordinatensystemtransformation an.

AutoCAD Map 3D unterstützt keine Mr. SID-Dateien des Typs 16-Bit RGB oder RGBA.

Oracle Spatial Extension (OSE)

Oracle Spatial Extension wird nur auf 32-Bit-Betriebssystemen (Plattformen Windows XP Pro und Windows 7) unterstützt.  Funktionen für OSE (Oracle Spatial OO40, ähnlich wie OLE DB) sind unter Windows 8 nicht verfügbar.

Publizieren in Infrastructure Map Server

Die Funktion In Infrastructure Map Server publizieren funktioniert nicht richtig, wenn eine Verbindung zu SQL Server 2012 hergestellt wird. Verwenden Sie beim Herstellen der Verbindung zur SQL Server 2012-Datenbank folgende Umgehungslösung:

1.    Öffnen Sie das Dialogfeld Mit Daten verbinden, und suchen Sie unter dem Knoten SQL Server Spatial-Verbindung hinzufügen nach der IndustryModel_x-Verbindung.

2.    Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf IndustryModel_x, und klicken Sie auf Trennen.

3.    Klicken Sie auf die Schaltfläche Anmelden im rechten Bereich, geben Sie den Benutzernamen und das Kennwort für den SQL Server ein, and klicken Sie auf Verbinden.

4.    Schließen Sie das Dialogfeld Mit Daten verbinden.

 

Wenn Sie diese Schritte befolgen, sollte der Publizierungsvorgang erfolgreich sein.

Autodesk 360

Beim Speichern in einer Autodesk 360-Projektdatei werden die angehängten Zeichnungen nicht automatisch in die Cloud hochgeladen. Die Synchronisierung der Projektdatei mit der Cloud erfordert möglicherweise eine manuelle Synchronisierung der angehängten Zeichnungen.

Punktwolke

Autodesk AutoCAD unterstützt jetzt auch neue Punktwolken-Dateiformate (Dateierweiterung RCP für Projekt- und RCS für Scan-Dateien). Autodesk AutoCAD Map 3D bietet keine Unterstützung für die Verwendung dieser Typen von Punktwolkenelementen als Element der Darstellungsverwaltung. Fügen Sie von diesen Dateitypen aus erstellte Elemente nicht über das Kontextmenü Punktwolkendaten hinzufügen->Aus Zeichnungsobjekt..." hinzu. Dies führt dazu, dass das Bild der Punktwolke auf dem Bildschirm nicht korrekt dargestellt wird.

Symbolerstellung

 

Nach dem Erstellen eines Symbols im Dialogfeld von MapCreateSymbol wird ein entsprechender Block mit demselben Namen erstellt. Sie sollten keine Änderungen direkt an diesem Block vornehmen (z. B. über BBEARB). Andernfalls sehen Sie bei einer späteren Bearbeitung dieses Symbols im Dialogfeld von MapEditSymbol den geänderten Block statt der ursprünglichen Symboldefinition.

 

MapFeatureMerge-Regeln

 

Regeln für das Verbinden sind nicht für Polygone verfügbar. 

 

WMS-Verbindung

 

Wenn Sie die Verbindung zu einem WMS-Layer trennen, schlägt Map 3D beim Vergrößern und Verkleinern der Zeichnung fehl.Wenn Sie den WMS-Layer ausblenden oder die WMS-Verbindung löschen, tritt das Problem nicht auf.

 

Inspektionsbericht zur Abwasserhaltung

 

Wenn in der Objektklasse Abwasserhaltung im Dialogfeld Formular anzeigen unter Haltung die Option Bericht öffnen nicht bearbeitet werden kann, kann derselbe Bericht mit dem Befehl _tbreportopen oder über die Schaltfläche Bericht öffnen auf der Registerkarte Ausgabe der Multifunktionsleiste geöffnet werden.

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Einbezug von Daten

Verbinden mit PostGIS-Datenquellen

Sie können den OSGeo PostgreSQL-Provider zum Verbinden mit PostGIS-Datenquellen verwenden.

Verbinden mit Oracle unter Windows 7

Von einem Standardbenutzerkonto unter Windows 7 kann keine Verbindung zu einer Oracle-Datenbank hergestellt werden. Um eine Verbindung zu einer Oracle-Datenbank unter Windows 7 herzustellen, melden Sie sich in AutoCAD Map 3D mit Administratorrechten an.

Systemübergreifendes Verschieben von Zeichnungen

Falls Sie eine Zeichnung von einem Computer zum anderen verschieben möchten, sollten Sie sicherstellen, dass alle Ihre Objekte eingecheckt sind. Falls nicht alle Objekte eingecheckt sind, kann AutoCAD Map 3D den Objekt-Cache auf dem Computer, auf den Sie die Zeichnung verschoben haben, nicht füllen.

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Koordinatensysteme

Benutzerdefinierte Koordinatensysteme

Benutzerdefinierte Koordinatensysteme werden nun von den installierten Koordinatensystem-Wörterbüchern getrennt und unter C:\Benutzer\XXXaktuellerBenutzerXXX\AppData\Local\Autodesk\User Geospatial Coordinate Systems gespeichert. Benutzerdefinierte Koordinatensysteme können mit anderen Benutzern ausgetauscht werden, indem die gesamte Datei auf einem anderen Computer unter dem gleichen Pfad gespeichert wird.

CSUpdate: Das Map 3D-Installationsprogramm führt CSUpdate nicht mehr automatisch im Hintergrund aus. Wenn ein Benutzer benutzerdefinierte Koordinatensysteme von einer früheren Map-Version abrufen muss, muss CsUpdate.exe manuell ausgeführt werden. CSUpdate ist normalerweise im Verzeichnis C:\Programme\Autodesk\Autodesk AutoCAD Map 3D 2014\csupdate.exe installiert.

Veraltete KoordinatensystemeAus Gründen der Konformität mit EPSG-Definitionen werden 235 Koordinatensysteme nicht mehr unterstützt und durch 235 neue ersetzt.

Neue japanische KoordinatensystemdefinitionenIn der Folge des Erdbebens in Japan im letzten Jahr wurden neue Koordinatensysteme erstellt, die dieses Gebiet abdecken und die Verschiebungen entsprechend berücksichtigen. 2 neue geografische Systeme, 22 projizierte Systeme, ein neues Datum, 2 neue geodätische Transformationen und eine neue Kategorie wurden den Koordinatensystem-Wörterbüchern hinzugefügt. Die neue Rasterdatei, die dieses Gebiet abdeckt, wird bei der Installation des Produkts ebenfalls hinzugefügt.

Neue Koordinatensysteme, die das Gebiet von Las Vegas abdecken, wurden hinzugefügt (Koordinatensysteme 4 NAD83 und 4 HARN)
NV83.NCRS-LV, NV83.NCRS-LVF, NV83.NCRS-LVHE, NV83.NCRS-LVHEF, NVHRN.NCRS-LV, NVHRN.NCRS-LVF, NVHRN.NCRS-LVHE, NVHRN.NCRS-LVHEF.

Koordinatensysteme werden unter Umständen falsch angezeigt

Einige SHP-Ordner enthalten möglicherweise fehlerhaft geformte gängige Textkoordinaten (WKT)-Projektionsbeschreibungen in ihren .PRJ-Dateien. In solchen Fällen scheint das im Dialogfeld Datenverbindung aufgeführte Koordinatensystem fehlerhaft. Abhängig vom tatsächlich vorhandenen WKT-Text kann die Diskrepanz harmlos sein, und die Daten werden korrekt zu der Karte hinzugefügt. Zum Beispiel, können einige WGS-84 Längen-Breiten-WKT-Zeichenfolgen versehentlich als ein anderes Längen-Breiten-Koordinatensystem berichtet werden, beispielsweise als Antarctic98.LL (das über die gleiche mathematische Definition wie LL84 verfügt).

Wenn der Karte ein Koordinatensystem mit einer benutzerdefinierten geodätischen Transformation zugewiesen ist, wird eine Warnmeldung mit dem Text "Projektionscode kann nicht in die Zeichnung gespeichert werden." angezeigt. Die Meldung kann ignoriert werden. Damit die Zuweisung des Koordinatensystems tatsächlich erfolgt, müssen Sie die Zeichnung speichern und erneut öffnen.

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Andere Anmerkungen

Aktualisieren von Infrastructure Map Server

Nach der Installation einer neuen Version von AutoCAD Map 3D 2014 müssen Sie den Systembenutzer TBSYS/MAPSYS aktualisieren.

Anmerkung: Wenn Sie Autodesk Infrastructure Application Extension aktualisieren, müssen Sie auch AutoCAD Map 3D und den System-Administrator aktualisieren.

Infrastructure Map Server Administrator-Verbindung zu TBSYS/MAPSYS

Gehen Sie folgendermaßen vor, wenn Sie Infrastructure Map Server Administrator starten und das System keine Verbindung zum Systembenutzer herstellen kann:

1.    Klicken Sie im Server-Explorer im linken Fensterbereich auf den Systembenutzer.

2.    Geben Sie Ihr Kennwort ein, und klicken Sie auf Update.

Anmerkung: Wenn Sie das Kennwort für TBSYS/MAPSYS mehr als zehn Mal falsch eingeben, wird das TBSYS/MAPSYS-Konto möglicherweise gesperrt.

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Probleme mit System-Administrator

System-Administrator kann einige DMP-Dateien nicht importieren

Das vorgabegemäße Exportdienstprogramm (EXP) wird von Oracle für 11g nicht mehr unterstützt. Das Importieren (IMP) wird aus Gründen der Kompatibilität weiterhin unterstützt. Vorhandene Fachschalen von Oracle 10g, die von AutoCAD Map 3D exportiert wurden, können deshalb dennoch importiert werden, wobei die bekannten Funktionen in System-Administrator verwendet werden.

Wenn Sie mit Oracle 11g R2 aus System-Administrator exportieren, kann in einigen Fällen die daraus resultierende DMP-Datei nicht importiert werden. Das Exportdienstprogramm ignoriert einige leere Tabellen, ohne eine Warnung auszugeben. Dies führt zu einem Fehler, wenn Sie versuchen, den Import durchzuführen.

Um dieses Problem zu umgehen, können Benutzer von Oracle 11g das neue Oracle-Data-Pump-Dienstprogramm verwenden, das mit Oracle 10g eingeführt wurde. DUMP-Dateien des Oracle-Dienstprogramms zum importieren/exportieren und DUMP-Dateien aus Oracle Data Pump sind nicht kompatibel. Nach dem manuellen Exportieren eines Schemas mit der Exportfunktion von Oracle Data Pump können Benutzer das Schema mithilfe der Importfunktion von Oracle Data Pump manuell in die Zieldatenbank importieren. Das Schema kann dann mit Aus vorhandenem Oracle-Schema als Fachschale in System-Administrator importiert werden.

 

Verwenden des Data-Pump-Dienstprogramms aus Oracle 10g oder 11g

 

Verwenden Sie Data Pump zum Importieren und Exportieren von Oracle-Dokumenten. Weitere Informationen finden Sie Oracle-Dokumentation.

1. Bereiten Sie das Datenbankverzeichnis für das Exportieren und Importieren vor.

Sie benötigen Datenbankverzeichnisse in den beiden Datenbanken, in die Sie das Dokument exportieren und importieren. Standardmäßig wird Oracle mit einem vorgegebenen Data-Pump-Verzeichnis namens DATA_PUMP_DIR vorkonfiguriert. Überprüfen Sie die physischen Speicherort des Verzeichnisses DATA_PUMP_DIR oder eines anderen Datenbankverzeichnisses mit den folgenden Befehl (als SYS):

Select d.directory_name, d.directory_path, o.created, o.last_ddl_time

from sys.DBA_DIRECTORIES d, sys.DBA_OBJECTS o

where o.OWNER = d.OWNER and o.OBJECT_NAME = d.DIRECTORY_NAME

and o.object_type = 'DIRECTORY'

and o.owner = 'SYS'

order by object_name;

Dieser Befehl gibt einen physischen Speicherort für DATA_PUMP_DIR zurück, beispielsweise D:\oracle\admin\orcl\dpdump\

Wenn noch kein Data-Pump-Verzeichnis konfiguriert wurde, erstellen oder ersetzen Sie es mit den folgenden Anweisungen:

CREATE OR REPLACE DIRECTORY DATA_PUMP_DIR AS 'D:\oracle\admin\orcl\dpdump\';

GRANT READ, WRITE ON DIRECTORY SYS.DATA_PUMP_DIR TO EXP_FULL_DATABASE;

GRANT READ, WRITE ON DIRECTORY SYS.DATA_PUMP_DIR TO IMP_FULL_DATABASE;

2. Exportieren Sie ein Oracle-Dokument mit dem Data-Pump-Dienstprogramm.

Wenn das zu exportierende Dokument Job-aktiviert ist, muss der exportierende Benutzer (im Beispiel unten SYSTEM) über die Systemberechtigung EXEMPT ACCESS POLICY verfügen, um die Fine Grained Access Control zu umgehen.

Achtung: Wenn diese Berechtigung nicht vorliegt, fehlen unter Umständen Objekte in offenen Jobs in der exportierten Dump-Datei. Auszuführende Anweisung (z. B. als SYSTEM):

GRANT EXEMPT ACCESS POLICY TO SYSTEM;

Rufen Sie das Data-Pump-Dienstprogramm von einer Befehlszeile aus auf. Passen Sie die Parameter an Ihre Verbindung und Ihr Schema an.

expdp system/pwd@orcl DUMPFILE=TB_LM_JOB.dmp LOGFILE=TB_LM_JOB.log DIRECTORY=A_PUMP_DIR SCHEMAS=TB_LM_JOB CONTENT=ALL JOB_NAME=xp1

3. Importieren Sie ein Oracle-Dokument mit dem Data-Pump-Dienstprogramm.

Rufen Sie das Data-Pump-Dienstprogramm von einer Eingabeaufforderung aus auf. Passen Sie die Parameter an Ihre Verbindung und Ihr Schema an.

Geben Sie zusätzliche Parameter an, wenn die Tablespaces der Quell- und Zieldatenbanken unterschiedlich sind. Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation zu Oracle.

impdp system/pwd@orcl DUMPFILE=TB_LM_JOB.dmp LOGFILE=TB_LM_JOB.log DIRECTORY=A_PUMP_DIR SCHEMAS=TB_LM_JOB CONTENT=ALL JOB_NAME=xp1

4. Sobald der Importvorgang abgeschlossen ist und das Dokumentschema in Ihrer Datenbank vorhanden ist, können Sie das Dokument mit System-Administrator importieren. Wählen Sie die Option Aus vorhandenem Oracle-Schema importieren aus.

 

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